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Januar 2016

© Valerie Fritsch

Valerie Fritsch: Biolumineszente Lebewesen als Festtagsschmuck

in Writers' Blog

Die Welt wird aufgeputzt zu den winterlichen Feiertagen, verziert mit Strohengel und Nadelkranz, erleuchtet von Halogenstern und Kerzenschein, gelben Fenstern in der Nacht und Lichterketten an den Toren, als habe man sich einer großen Dunkelheit zu widersetzen. Ich hab’ meine finsteren Zimmer mit Bienenwachskerzen und biolumineszenten Lebewesen geschmückt. Die Wände behangen mit leuchtenden Tieren, mit…

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Quelle: wikimedia, Jochen2013

Olga Flor: Moral und Öffentlichkeit

in Writers' Blog

Nicht lange nachdem ich aufgrund äußerer Umstände von der deutschen Großstadt, und das war zufällig Köln, in die österreichische Provinz versetzt wurde, lernte ich das Konzept des AUSGREIFENS kennen. Ausgreifen, so hieß das, wenn die männlichen Heranwachsenden versuchten, die Brüste der Mädchen aus dem Hinterhalt und meist im Schutz der Gruppe zu packen und in…

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Kafka © gemeinfrei, wikipedia

Michael Stavarič: „Mein Kafka“ – „Kafka und ich“

in Klassiker in fünf Minuten

(ein Versuch einer Einleitung in 5 Minuten) Kafka! Wo soll ich da überhaupt beginnen, es gibt weder einen Anfang noch ein Ende, und kaum habe ich über dieses oder jenes nachzudenken begonnen, schon entziehen sich mir Aussagen und Antworten, es tauchen allerdings weitere Fragen auf, es ist ein stetes Kreisen, manchmal, in den besseren Momenten,…

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Michael Stavarič: Kontexte

in Klassiker in fünf Minuten

Ein probates Mittel, um sich Kafka zu nähern, ist keinesfalls nur Improvisation und Interpretation, vielmehr scheinen mir als Schriftsteller auch Nachahmung, Paraphrase, Persiflage, sprich Cover-Versionen jeglicher Art, geeignet; nicht zu vergessen, dass sich Kafka selbst gerne anderer Texte und Kontexte bediente. In der Verwandlung wird beispielsweise Dostojewski und dessen Roman Der Doppelgänger paraphrasiert, dieser beginnt…

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Helmut Eisendle: Ein Handschlag

in Objekt des Monats

Handschlag. Die kurze Abwesenheit eines Vorurteils. In: Sechzehn Bütten. Wien, Berlin 1993. 15 Bl. Aquarelle und 15 Bl. hs. Texte. 70×100 cm. Archiv des Franz-Nabl-Instituts für Literaturforschung. Mit einem hs. Text auf der Folgeseite: Das Gedächtnis sitzt wie eine Larve vor einem Ameisenbären in der Grube. Der Bär lauert auf seine Beute. Jede Art von…

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