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Monthly archive

November 2016

Martin G. Wanko: Magic Afternoon The Remix

in Dossier: Wolfgang Bauer

50 Years after – ein magischer Grazer Nachmittag 2016, mit gewünschten Ähnlichkeiten zu einem Grazer Nachmittag vor rund 50 Jahren. Birgit: Magst auch dampfen? Charlie: Wo ist mein Dampfer? Birgit: Schau her, wie ist die Frisur. Charlie: Ja. ja … Birgit: Die andere besser? Charlie: Viel besser. Birgit frisiert sich, steigt dabei über ziemlich viel…

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mike markart: ulf. drama in einem aufzug

in Dossier: Wolfgang Bauer

die bühne ist ein kellerraum. er2 steht an der tür des aufzugs und verhindert damit, dass sie sich schließt. sie steht bereits im lift. er1 steht ausserhalb des lifts. es ist nur der lift beleuchtet. also ist nur die allernächste umgebung zu sehen. die restliche bühne ist dunkel. er1: (versucht er2 von der lifttür wegzudrängen)…

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Günter Eichberger: SCHMUTZIGE MNEMOSYNE oder MEMORIES ARE MADE OF THIS

in Dossier: Wolfgang Bauer

Ich bin die Metapher von allem (Wolfgang Bauer, Schmutziges Wasser)   1 SCHMUTZIGE MNEMOSYNE für Bauer & Hölderlin   Mag sein, dass auch dies mir Mnemosyne souffliert Ein Zeichen bin ich Ihrer deutbaren Welt Ein Käfig voller Bilder Als Abbild ihrer Bildhaftigkeit Mach keine Geschichten Keine verblassten Überschreibungen Betäubter Sprachen Die nur der Hirntote spricht…

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Cordula Simon: Tschick und Weib. (Bauer and me)

in Dossier: Wolfgang Bauer

Es klopft an der Tür. Sie: Wer ist da? Das Klopfen wird heftiger, schroffer Sie: Wer ist da? Er: Ich. Sie öffnet die Tür Er: Ich hab dir doch gesagt, dass du nachts nicht aufmachen sollst. Warum machst du auf? Er torkelt ein bisschen, tritt durch die Tür. Er: Mach mir was zu essen. Sie:…

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Wilhelm Hengstler: BAUER POINT ÜBERSCHREIBUNG

in Dossier: Wolfgang Bauer

Ich möchte auch von Wolfgang Bauer profitieren Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Bauer-Fans und Literatur-Freunde! Ich möchte auch wieder einmal von Wolfgang Bauer profitieren! Meine eher ephemere Legitimation, Sie hier und jetzt mit meinen Erinnerungen zu traktieren, besteht darin, ihm vor ca. 2 Generationen über den Weg gelaufen zu sein. Seither habe ich…

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André Karwath aka Aka - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15164

Olga Flor: Der Albtraum

in Writers' Blog

Letztens hatte ich einen Albtraum, und einen solchen Ekel wie dieser Traum hat noch keiner in mir erzeugt, keiner jedenfalls, an den ich mich erinnern könnte. Ich befand mich in einem Freigelände, einem Park vielleicht, leicht hügelig, mit Büschen und Baumreihen, Springbrunnen und Repräsentationsalleen, durch die man per Kutsche anrollen konnte. Ein Mann stand viel…

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Diedrich Diederichsen: Legitimität und Illegalität – Avantgarde und Menschenopfer

in Dossier: Wolfgang Bauer

Diedrich Diederichsen analysiert in seinem 1994 erstmals erschienenen Beitrag Legitimität und Illegalität – Avantgarde und Menschenopfer die Funktionsmechanismen der Künstlergruppe, die als Konstrukt einer prekären Verbindung von individualanarchistisch-elitärem Einzelanspruch und sozialen Durchsetzungsregeln auf Opferfiguren angewiesen ist, die die Wertsetzungen innerhalb der (opinion leaders einer) Gruppe durch die Exklusion beglaubigen. In Bauers Change ist für Diederichsen…

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Kurt Bartsch: Wolfgang Bauer

in Dossier: Wolfgang Bauer

Kurt Bartschs Beitrag über Wolfgang Bauer ist eine kompakte Einführung in dessen Gesamtwerk. Bartsch, der Bauers dramatisches Werk gegen die Zuordnung zum neuen kritischen Volksstück eines Franz Xaver Kroetz oder Peter Turrini in Schutz nimmt, weist mittels close reading nach, dass Bauer von seinem ersten, vom absurden Theater Ionescos beeinflussten Einakter, Der Schweinetransport, bis zu…

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Günter Eichberger: Schlupfkirsch oder Genussgenuss

in Dossier: Wolfgang Bauer

Das Porträt einer literarischen Freundschaft zeichnet Günter Eichberger in seinem erstmals 2007 erschienenen Essay Schlupfkirsch oder Genussgenuss oder Der fröhliche Vogel der Anarchie. Die freundschaftliche Beziehung zwischen Wolfgang Bauer und dem Schriftsteller und Soziologen Gunter Falk (1942–1983), die u. a. gemeinsam das ironische Manifest der Happy Art & Attitude verfassten, steht im Mittelpunkt von Eichbergers…

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Gerhard Melzer: Der aufgebrochene Künstlerschädel

in Dossier: Wolfgang Bauer

In Der aufgebrochene Künstlerschädel würdigt Gerhard Melzer auf einer sehr persönlichen Ebene das Gesamtwerk von Wolfgang Bauer. In seinem, ursprünglich als Rede anlässlich des 60. Geburtstags von Wolfgang Bauer (2001) verfassten Text, zeichnet Melzer behutsam die wesentlichen Linien, Stationen und Themen der Künstlerdramen Bauers nach und spricht sich gegen allzu oberflächliche Lesearten aus, wie sie…

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Wilhelm Hengstler: Der Konstruktionskünstler

in Dossier: Wolfgang Bauer

Eine im üblichen literaturwissenschaftlichen Zugang stets vernachlässigte Sichtweise offeriert Wilhelm Hengster in seinem bereits 2001 im Wiener Radiokulturhaus gehaltenen Vortrag Der Konstruktionskünstler. Hengstler unterscheidet in bezug auf die Bauers Dramen zugrunde gelegten Realitätsdefinitionen vier Phasen mit unterschiedlichen Akzentuierungen und Entwicklungen: von den dem Theater des Absurden verpflichteten Imaginationskonstruktionen der „Mikrodramen“ über die hyperrealistischen Erfolgsstücke und…

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