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Januar 2017

Binder © Agnes Altziebler

Nachruf Ernst M. Binder (1953-2017)

in Allgemein

Traurig und betroffen sind wir von der Nachricht, dass Ernst M. Binder, Regisseur, Autor, Lehrer, Musiker, plötzlich kurz nach seinem 64. Geburtstag gestorben ist. Ernst M. Binder, der seit Anfang der 70er Jahre die Grazer Kulturszene belebte und entscheidend prägte, lange Jahre als Leiter von Forum Stadtpark Theater (1987-2003), dann ab 2003 als künstlerischer Leiter…

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schildkr%C3%B6ten#/media/File:Carapax_DE.svg

Olga Flor: Eingrabungen

in Writers' Blog

Man möchte sich eingraben in diesen Zeiten, eine kleine, feine Höhle bauen, angereichert mit Wohlgefühl und Wärme, Wein, Windbeuteln und Vanillesauce, oder was immer dieses haptisch-gaumensensorische Gefühl einer Kindheitssicherheit vermittelt, und den Kopf einziehen in der Hoffnung, dass die Welt dann irgendwie schon auf einen oder eine vergessen möge. Vor allem auch möchte man bitte…

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Dossier Wolfgang Bauer: Inhalt

in Dossier: Wolfgang Bauer

Dossieronline: Wolfgang Bauer Herausgeber: Gerhard Fuchs und Stefan Maurer Wissenschaftliche Beiträge Thomas Antonic Wolfi Bauer ist tot, es lebe Wolfgang Bauer! Werk versus Image – oder Image als Teil des Werks [Originalbeitrag] Daniela Bartens Logik des Wahns. Wolfgang Bauer und Gerhard Roth [Originalbeitrag] Kurt Bartsch Wolfgang Bauer Diedrich Diederichsen Legitimität und Illegalität – Avantgarde und…

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Thomas Antonic: Wolfi Bauer ist tot, es lebe Wolfgang Bauer!

in Dossier: Wolfgang Bauer

In seinem Beitrag Wolfi Bauer ist tot, es lebe Wolfgang Bauer! analysiert Thomas Antonic Wolfgang Bauers Image in seinen Auswirkungen auf die Werkentstehung, wobei der Schwerpunkt vor allem auf das Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit gelegt wird. Die Transformierung von Wirklichkeitsausschnitten in Kunst wird dabei als Endprodukt von sorgfältigen Bearbeitungsschritten betrachtet, die Wiedergabe von Konversations-Ausschnitten…

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Daniela Bartens: Logik des Wahns. Wolfgang Bauer und Gerhard Roth

in Dossier: Wolfgang Bauer

Die über mehrere Jahrzehnte (dis-)kontinuierlich bestehende, nicht immer friktionsfreie Künstlerfreundschaft zwischen Wolfgang Bauer und Gerhard Roth steht im Mittelpunkt des Beitrags Logik des Wahns. Wolfgang Bauer und Gerhard Roth von Daniela Bartens. Ausgehend von den biografischen Bezügen, insbesondere den drei gemeinsamen Amerika-Reisen und Bauers Schreibaufenthalten in Roths Dichterhaus in Obergreith, wie sie sich anhand der…

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Monika Meister: Dramaturgien der Zeit. Horváth, Bauer, Schwab

in Dossier: Wolfgang Bauer

Die Affinitäten dreier Klassiker des österreichischen Theaters stellt Monika Meister in ihrem Beitrag Dramaturgien der Zeit. Horváth, Bauer, Schwab gegenüber. Die Gemeinsamkeiten zwischen den drei Autoren, aber auch wesentliche Differenzen in ihren Konzeptionen von Zeitanordnungen, Sprach- und Sprechstrukturen sowie Sound und Rhythmus, stehen im Zentrum ihrer Analyse. Wesentlich ist für Meister, dass die Gemeinsamkeiten von…

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Horst Waggershauser: Die Tiefe der Furchen im Parkett. Unzuverlässige Ironie bei Wolfgang Bauer

in Dossier: Wolfgang Bauer

Die Lektüre der Werke Wolfgang Bauers im Spannungsfeld zwischen Ironie und Postironie führt im Beitrag Die Tiefe der Furchen im Parkett. Unzuverlässige Ironie bei Wolfgang Bauer von Horst Waggershauser zur Erkenntnis, dass die Krise der Ironie bereits in Bauers frühen Dramen präfiguriert ist und signifikante Wirkung entfaltete. Damit kann Bauer, mehr als dreißig Jahre, bevor…

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© Cordula Simon

Cordula Simon: Porn

in Writers' Blog

2016 war ein hartes Jahr für Pornografie – und nicht nur für die Darstellerinnen: Zensur greift in immer mehr Ländern um sich. Das Umleiten von IP-Adressen zu Pornografieseiten im Iran hat dieses Jahr zum Beispiel den Zugriff des halben asiatischen Kontinents auf Pornoseiten lahmgelegt. In Bangladesch wurden über 500 Pornoseiten gesperrt, angeblich um Kinder vor…

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Brief Robert Hamerlings an einen unbekannten Dichterkollegen

in Objekt des Monats

Brief Robert Hamerlings an einen unbekannten Dichterkollegen vom 9. April 1873. Privatbesitz Christian Neuhuber. Als Rupert Johann Hammerling 1830 im niederösterreichischen Kirchberg am Walde geboren, galt Robert Hamerling seiner Zeit als einer der bedeutendsten und meistgelesenen Autoren deutscher Sprache. Berühmt gemacht hatte ihn sein Versepos Ahasver in Rom (1866), dessen historistischer Kolorismus und geschichtsphilosophischer Endzeitton…

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