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Donnerstag, 01. 07. 2010 |
| 16.00 Uhr bookolino-Lesung Präsentation dse Projekts "Wort-Ortwort" Es lesen: Barbara Frischmuth, Gertrude Maria Grossegger, Reinhard P. Gruber, Wilhelm Hengster Kartenreservierung: literaturhaus@uni-graz.at oder 0676/6710166 (bitte auf Band sprechen!) Ermäßigter Eintrittspreis Euro 4,- für Ö1-Clubmitglieder, SchülerInnen, Studierende, SeniorInnen und AK-Mitglieder; Vollpreis Euro 6,- |
Barbara Frischmuth Geboren 1941 in Altaussee, lebt und arbeitet in Altaussee. Dolmetschstudium Türkisch und Ungarisch in Graz. 1959 erste Gedicht-Veröffentlichung, Gründungsmitglied des Forum Stadtpark. Seit 1967 freie Schriftstellerin und Übersetzerin. Schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher, Kinder- und Gartenliteratur. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen u.a.:1988 Manuskripte-Preis für das Forum Stadtpark des Landes Steiermark, 1998 Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis, 1999 Franz-Nabl-Literaturpreis der Stadt Graz, 2005 Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Veröffentlichungen u.a.: Die Klosterschule (1968); Das Verschwinden des Schattens in der Sonne (Roman, 1973); die Trilogie: Die Mystifikationen der Sophie Silber (1976), Amy oder Die Metamorphose (1978) und Kai und die Liebe zu den Modellen (1979); die Trilogie: Herrin der Tiere (1986), Über die Verhältnisse (1987) und Einander Kind (1990); Hexenherz (Erzählungen, 1994); Die Schrift des Freundes (Roman, 1998); Entschlüsselung (2001); Der Sommer, in dem Anna verschwunden war (Roman, 2004); Marder, Rose, Fink und Laus: meine Garten-WG (Mit Fotografien. von Herbert Pirker, 2007). Vergiss Ägypten. Ein Reiseroman (2008). Die kluge Vermittlerin zwischen islamischer und christlicher Kultur erzählt in ihrem neuen Buch von einer Frau, die auf ihren Reisen nach Ägypten nicht nur das Fremde und Andere erkundet, sondern dabei auch sich selbst entdeckt. Je öfter Valerie das Land am Nil besucht und je mehr sie über Zeiten, Völker und mystische Traditionen erfährt, umso begieriger ist sie, hinter den bloßen Augenschein zu kommen. "Vergiss Ägypten, wenn du etwas über Ägypten schreiben willst", rät ihr die Freundin Lamis, "denk lieber an Ägypter." Sie meint die unbekannte Vielfalt von orientalischen Lebensentwürfen, der man von Alexandria bis Luxor begegnet. Valerie denkt auf ihren Erkundungsfahrten auch an Abbas, den einstigen Geliebten. Wenn sie Europäerinnen trifft, die Ägypter geheiratet haben, beginnt sie sich zu fragen, wie ihr eigenes Leben ausgesehen hätte, wäre sie Abbas damals gefolgt. Begierig sammelt sie die Geschichten dieser anderen Frauen und findet immer neue Variationen der eigenen darin wieder. |
Gertrude Maria Grossegger Geboren 1957; Kindheit in Mühlen, Murau; Pädagogische Akademie Graz/Eggenberg (Deutsch/Bildnerische Erziehung); Lehrerin in Gleisdorf; lebt in Eichkögl, Feldbach; schreibt Lyrik, Kurzprosa und Drama. Teilnahme an "dachstein:cult" Kunstatelier am Dachsteingletscher, 2005. Auszeichnungen und Preise u.a.: Literaturpreis "Theater im Kürbis" Wies, 2001; Minna Kautzky - Preisträgerin 2002; Romstipendium des Bundeskanzleramtes 2004. Veröffentlichungen u.a.: Neue Gedichte, Radio "Forum Steiermark" (2003); es blieb was sie sah - gedichte und bilder (2003); lebensabschnittspartnerin (Anthologie "Grazer Tagebuch", 2004); im fluss. Gedichte (2004), so stumm sind die fische nicht (Prosa 2006); saxa rubra - saxa alba. Gedichte und Bilder (Bilder von Lea Titz, 2008). |
Reinhard P. Gruber Geboren 1947 in Fohnsdorf. Zwischen 1966 und 1973 Studium an der Universität Wien. 1974 bis 1977 Kulturjournalist in Graz. Seit 1978 Schriftsteller. Neben Kurzprosa und Romanen auch ein Kinderbuch, Theaterstücke, Essays, Musicals und Aphorismen. Lebt bei Stainz in der Weststeiermark. Preise, Auszeichnungen (Auswahl): 1972 Staatsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur; 1982 Literaturpreis des Landes Steiermark; 1996 "Manuskripte"-Preis für das Forum Stadtpark des Landes Steiermark. Veröffentlichungen u.a.: "Alles über Windmühlen" (Essay, 1971); "Aus dem Leben Hödlmosers. Ein steirischer Roman mit Regie" (1973); "Im Namen des Vaters. Roman in Fortsetzungen" (1979); "Die grüne Madonna" (Roman, 1982); "Heimatlos. Eine steirische Wirtshausoper in einem Rausch" (1985); "Das Schilcher ABC (1988); "Bei den schönsten Frauen der Welt" (1990); " "Einmal Amerika und zurück" (Prosa, 1993); "Die Geierwally. Ein steirisches Musical" (1996); "Glück. Stück" (1997); "Alles über Windmühlen" (Essay. Werke 1. 1997); "Im Namen des Vaters" (Roman. Werke 2. 1998); "Die grüne Madonna" (Roman. Werke 3. 1999); "Aus dem Leben Hödlmosers. Ein steirischer Roman mit Regie" (Werke 4. 1999); "Heimat ist, wo das Herz weh tut. Frühe Prosa. 1969 - 1978" (Werke 5. 1999); "Die Vorgänge bei der Betrachtung. Gesammelte Prosa. 1979 - 1986" (Werke 6. 2001); "Zweimal hundert Gedichte gegen Gedichte" (2004). Ja, stimmt schon: Gedichte sind schön, manchmal, sie sind berührend, und manchmal auch erhellend, einige haben trockenen Witz, Schärfe, Genauigkeit und Poesie, und hin und wieder kann man die Dinge nur so sagen, wie ein Gedicht sie eben sagt. Aber dieses Getue um Gedichte! Diese Feierlichkeit, dieses - profane oder sakrale - Zelebrieren, das kann einem schon auf die Nerven gehen. Diese Widmungen, ständig sind Gedichte jemandem gewidmet! Und die penetrante Bescheidenheit, mit der diese so genannte »kleine Form« sich in Szene setzt! Da muss einer wie Reinhard P. Gruber doch einmal Klartext reden. Einerseits. Und andererseits muss er das Gedicht auch von all diesem traditionellen Ballast reinigen, muss es entschlacken, auf das Notwendigste reduzieren. (Droschl verlag) |
Wilhelm Hengstler Geboren 1944 in Graz, Jusstudium. Promotion 1969. Lebt in Judendorf bei Graz. Macht Filme ("Fegefeuer", nach dem Roman von Jack Unterweger, 1988, "Tief oben", 1995, sowie mehrere Dokumentationen) und schreibt. Erste Veröffentlichung in der Zeitschrift "manuskripte" 1966. Zahlreiche Film- und Theaterkritiken. Bücher: "Die letzte Premiere. Geschichten" (1987), "Fare" (2003) |
