Christoph Ransmayr

Geboren 1954 in Wels (OÖ), er studierte von 1972 bis 1978 Philosophie an der Universität Wien und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Seine literarische Arbeit begann er 1979 als Kulturredakteur der Wiener Monatszeitschrift „Extrablatt“ und als Verfasser von Reportagen und Essays für bundesdeutsche Zeitschriften wie das legendäre „TransAtlantik“, für „Merian“ und „Geo“. Seine Romane wurden bisher in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Er erhielt dafür zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne.

Veröffentlichungen u.a.:
Strahlender Untergang (gem. m. Willy Puchner; Brandstätter 1982; Neuaufl. Fischer 2000)
Die Schrecken des Eises und der Finsternis (Brandstätter 1984)
Die letzte Welt (Greno 1988)
Morbus Kitahara (S. Fischer 1995)
Der Weg nach Surabaya (S. Fischer 1997)
Die dritte Luft, oder Eine Bühne am Meer (S. Fischer 1997)
Die Unsichtbare. Tirade an drei Stränden (S. Fischer 2001)
Der Ungeborene, oder Die Himmelsareale des Anselm Kiefer (S. Fischer 2002)
Die Verbeugung des Riesen. Vom Erzählen (S. Fischer 2003)
Geständnisse eines Touristen. Ein Verhör (S. Fischer 2004)
Der fliegende Berg (S. Fischer 2006)
Damen & Herren unter Wasser (gem. m. Manfred Wakolbinger;  S. Fischer 2007)
Odyssee Europa (S. Fischer 2010)
Der Wolfsjäger. Drei polnische Duette (gem. m. Martin Pollack; S. Fischer 2011)
Atlas eines ängstlichen Mannes (S. Fischer 2012)
Gerede: Elf Ansprachen (S. Fischer 2014)
Cox oder Der Lauf der Zeit (S.Fischer 2016)