Daniela Strigl

Geboren 1964 in Wien, Literaturwissenschaftlerin. Sie studierte in Wien, promovierte über Theodor Kramer und lehrt seit 2007 an der Universität Wien Neuere deutsche Literatur. Sie publiziert zudem Essays und Kritiken in überregionalen Medien wie Der Standard, Die Presse, FAZ, Die Welt und Literatur und Kritik. Ex-Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Preis und Jurymitglied u.a. für den Franz-Tumler-Literaturpreis und den Bremer Literaturpreis. Diverse Auszeichnungen u.a. Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik 2001 und Berliner Preis für Literaturkritik 2015.

Veröffentlichungen u.a.:
„Wo niemand zuhaus ist, dort bin ich zuhaus“. Theodor Kramer – Heimatdichter und Sozialdemokrat zwischen den Fronten. (Böhlau 1993)
Walter Buchebner: zeit aus zellulose. Gedichte (Hrsg. Styria 1994)
Marlen Haushofer. Die Biographie (Claassen 2000)
Frauen verstehen keinen Spaß (Hrsg.; Zsolnay 2002)
Im Keller. Der Untergrund des literarischen Aufbruchs nach 1945 (Hrsg. mit Evelyne Polt-Heinzl; Sonderzahl 2006)
In welcher Sprache träumen Sie? Österreichische Exillyrik (Hrsg. mit Konstantin Kaiser u. Miguel Herz-Kestranek; Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft 2007)
Grenzgänge – Der Schriftsteller Karl-Markus Gauß (Hrsg. mit Herbert Ohrlinger; Zsolnay 2010)
Walter Buchebner: ich die eule aus wien. Gedichte, Manifeste, Tagebücher (Hrsg.; Edition Atelier 2011)
Marie von Ebner-Eschenbach „Berühmtsein ist nichts.“ Eine Biographie (Residenz 2016)