Ilma Rakusa

Geboren 1946, lebt in Zürich. Sie studierte Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg und lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin, Publizistin (»NZZ«, »Die Zeit«) und Universitätslehrbeauftragte in Zürich. Sie übersetzt aus dem Russischen, Serbokroatischen, Ungarischen und Französischen (u.a. Marguerite Duras, Danilo Kiš, Marina Zwetajewa). Ihre Arbeit wurde mit namhaften Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. mit dem Petrarca-Übersetzerpreis 1991, dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 1998, dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 2003, dem Vilenica-Preis für europäische Literatur 2005, dem Schweizer Buchpreis 2009 und dem Manès-Sperber-Preis 2015 und Berliner Literaturpreis 2017. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Veröffentlichungen u.a.:
Studien zum Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur (Diss.; Herbert Lang 1973)
Die Insel. Erzählung (Suhrkamp 1982)
Miramar. Erzählungen (Suhrkamp 1986)
Steppe. Erzählungen (Suhrkamp 1990)
Jim. Sieben Dramolette (Suhrkamp 1993)
Farbband und Randfigur. Vorlesungen zur Poetik (Droschl 1994)
Ein Strich durch alles. 90 Neunzeiler (Suhrkamp 1997)
Love after love. Acht Abgesänge (Suhrkamp 2001)
Von Ketzern und Klassikern. Streifzüge durch die russische Literatur (Suhrkamp 2003)
Langsamer! Gegen Atemlosigkeit, Akzeleration und andere Zumutungen (3. Aufl.; Droschl 2006)
Stille. Zeit. Essays (Tartin Editionen 2005)
Durch Schnee. Erzählungen und Prosaminiaturen (Nachwort von Kathrin Röggla; Suhrkamp 2006)
Zur Sprache gehen. Dresdner Chamisso-Poetikvorlesungen 2005 (Thelem Universitätsverlag 2006)
Garten, Züge. Eine Erzählung und 10 Gedichte (Edition Thanhäuser 2006)
Mehr Meer. Erinnerungspassagen (Droschl 2009)
Aufgerissene Blicke. Berlin-Journal (Droschl 2013)
Einsamkeit mit rollendem „r“. Erzählungen (Droschl 2014)
Autobiographisches Schreiben als Bildungsroman. Stefan Zweig Poetikvorlesung (Sonderzahl 2014)
Impressum: Langsames Licht. Gedichte (Droschl 2016)