Karl Wagner

Geboren 1950 in Steyr. Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Wien; dort seit 1976 Assistent, Dozent und a.o. Professor; seit 2003 Ordinarius für Neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich, 2015 emeritiert.
Promovierte 1978 mit einer Arbeit über Robert Walsers „Der Gehülfe“; Habilitation 1989 mit einer Arbeit über Peter Rosegger und die Öffentlichkeit der Provinzliteratur.
Zahlreiche Publikationen und Editionen (F. M. Felder, Adalbert Stifter, P. Rosegger, F. von Saar, R. Walser) zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts; zuletzt u. a. (Mit-)Hrsg. von „Moderne Erzähltheorie (2002; 2. Aufl. 2015), „Schaulust“ (2005); „Peter Handke. Poesie der Ränder“ (2006),  „Robert Walsers ‚Ferne Nähe’“ (2. Aufl. 2008), „Figuren der Übertragung. Adalbert Stifter und das Wissen seiner Zeit“ (2009), „Weiter im Blues. Studien und Texte zu Peter Handke“ (2010), „Tradition als Provokation. Gottfried Keller und Robert Walser“ (2012), „Transatlantische Verwerfungen – Transatlantische Verdichtungen“ (2012), „Der Held im Schützengraben. Führer, Massen und Medientechnik im Ersten Weltkrieg“ (2014).