Martin Pollack

Geboren 1944 in Bad Hall, OÖ; studierte an der Universität Wien, der Universität Warschau sowie an verschiedenen jugoslawischen Universitäten Slawistik und osteuropäische Geschichte. Er ist Autor, Übersetzer (u.a. von Ryszard Kapuściński) und Journalist (bis 1998 beim Spiegel). 2011 erhielt er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.

Veröffentlichungen u.a.:
Nach Galizien. Von Chassiden, Huzulen, Polen u. Ruthenern (Brandstätter 1984, Neuaufl.: Galizien. eine Reise durch die verschwundene Welt Ostgaliziens und der Bukowina. Insel 2001)
Des Lebens Lauf. Jüdische Familienbilder aus Zwischeneuropa (Brandstätter 1987)
Das reiche Land der armen Leute. Literarische Wanderungen durch Galizien (Hrsg. gem. m. Karl-Markus Gauß; Jugend und Volk 1992; Neuaufl.: Wieser 2007)
Anklage Vatermord. Der Fall Philipp Halsmann (Zsolnay 2002)
Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater (Zsolnay 2004)
Sarmatische Landschaften. Nachrichten aus Litauen, Belarus, der Ukraine, Polen und Deutschland (Hrsg.; S. Fischer 2005)
Von Minsk nach Manhattan. Polnische Reportagen (Hrsg.; Zsolnay 2006)
Warum wurden die Stanislaws erschossen? Reportagen (Zsolnay 2008)
Kaiser von Amerika. Die große Flucht aus Galizien (Zsolnay 2010)
Die Wolfsjäger. Drei polnische Duette (gem. m. Christoph Ransmayr, S. Fischer 2011)
Kontaminierte Landschaften (Residenz 2014)
Topografie der Erinnerung (Residenz 2016)