Robert Menasse

Geboren 1954 in Wien, studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft, Promotion 1980. Im Anschluss für sechs Jahre Lehrtätigkeit an der Universität São Paulo. Seit seiner Rückkehr 1988 lebt er als Romancier, Übersetzer und Essayist in Wien. Zahlreiche Preise, u.a. 2003 Erich-Fried-Preis, 2012 Österreichischer Kunstpreis für Literatur, 2013 Heinrich-Mann-Preis.

Veröffentlichungen u.a.:
Sinnliche Gewißheit. Roman (Rowohlt 1988)
Selige Zeiten, brüchige Welt. Roman (Residenz 1991)
Schubumkehr. Roman (Residenz 1995)
Die Vertreibung aus der Hölle. Roman (Suhrkamp 2001)
Das war Österreich. Gesammelte Essays zum Land ohne Eigenschaften (Suhrkamp 2005)
Don Juan de La Mancha oder die Erziehung der Lust. Roman (Suhrkamp 2007)
Ich kann jeder sagen: Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung (2009)
Die Vertreibung aus der Hölle. Roman (Suhrkamp 2001)
Doktor Hoechst Ein Faustspiel. Eine Tragödie. Theaterstück (Urauff. 2009, Staatstheater Darmstadt)
Ich kann jeder sagen: Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung (Suhrkamp 2009)
Der Europäische Landbote, Die Wut der Bürger und der Friede Europas oder Warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss (Zsolnay 2012)
Heimat ist die schönste Utopie. Reden (wir) über Europa (Suhrkamp 2014)