Stefan Schmitzer

Geboren 1979 in Graz. Er studierte von 1999 bis 2006 Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Graz und Wien. Er war Literaturreferent im Forum Stadtpark Graz und ist seit 2010 Vorstandsmitglied der IG Kultur Steiermark.
2007 erschien sein Debüt-Gedichtband moonlight on clichy, in dem Schmitzers literarisches Credo, „politische Zusammenhänge poetisch zu benennen“, bereits deutlich erkennbar ist. Seine Lyrik ist geprägt von populärkulturellen Elementen (Songtexten, Zitaten, Verweisen) und beeinflusst von den Autoren der Beat Generation sowie deutschsprachigen Pop-Literaten der 1960er- und 70er-Jahre, etwa Peter Rühmkorf, Rolf Dieter Brinkmann, Peter-Paul Zahl oder Reto Hänny.
Im November 2013 debütierte er mit dem Stück #franzfranz als Dramatiker. Gemeinsam mit dem Bassisten Michi Merkusch und dem Avantgarde-Musiker und Komponisten Denovaire bildet Schmitzer (Text und Stimme) die experimentelle Musikformation „fun + stahlbad“.

Veröffentlichungen u.a.:
moonlight on clichy. Gedichte (2007)
vier schuss. Erzählung (2007)
wohin die verschwunden ist um die es ohnehin nicht geht. Roman (2009)
scheiß sozialer frieden. Gedichte (2011)
#franzfranz. Theaterstück (2013)
denunziationen. haltlose gedichte (hochroth 2015)