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Writers‘ Blog

Ralf B. Korte: G119

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vom nichtexistenten sprechen : eine grazer gruppe hat schon in den 60ern nicht existiert — es sprach nur nichts dagegen eine grazer gruppe zu behaupten, es gab schliesslich freundschaften zwischen den schreibenden die sich auf symposien zur literatur im rahmen des steirischen herbstes ab 1968 trafen .. zudem waren einige der regelmässig eingeladenen auch in…

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Kinga Tóth: Grazer Literatur in 100 Jahren

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Schreibt man in 100 Jahren noch? – war meine erste Reaktion auf diese Frage, ob der Mensch noch da ist. Vielleicht ist die Frage wirklich, ob es noch jemanden gibt, der schreibt, und dann wie. „Kim Jong Nummer 2“ hat schon in seiner Neujahrsrede erwähnt, einer seiner Finger ist immer auf dem Atombombenknopf. Well.. Das…

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Stefan Schmitzer: graz text hugo

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die beiden fragen nach literatur in graz in hundert jahren und nach derzeit akuten literarästhetische[n] gemeinsamkeiten und/oder […] bezugnahmen auf eine ‚grazer tradition‘ – sie sind, wenn wir sie beim worte nehmen, mehrfach volle wäsch‘ für den hugo. lassen sie mich elaborieren: die frage nach literatur in hundert jahren ist insofern für den hugo, als…

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Günter Eichberger: Nach dem großen Knall

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2119 gibt es, wie wir wissen, den Planeten Erde nicht mehr, weil der einstimmig von seinem Vater bestimmte Weltregent Barron Trump ihn während seiner Inauguration mit seinem hochtechnologisch aufgerüsteten Gameboy in die Luft gesprengt hat. Ob aus erblich bedingter, verzeihlicher Zerstreutheit oder in einem kostbaren Moment der Klarsicht, darüber streiten sich die Sonnensystemgeschichtsschreiber von Milchstraße…

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Cordula Simon: Wir sind das Parasitentum, wir sind die Zukunft

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Graz wird selbstverständlich auch in hundert Jahren noch stehen. Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln. Graz steht auch schon lange nicht nur als Stadt, sondern für literarische Qualität, auch wenn die Rezeption im deutschsprachigen Raum gelegentlich zu wünschen übrig lässt: Die Österreicher in ihren kleinen Verlagen mit ihren kleinen gezauberten Texten wurden in Bundesdeutschland…

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© Cordula Simon

Cordula Simon: Liebeslüteratur

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Das Internet, mit all dem Einfluss auf die heutige Pornografie und auf den heutigen Buchhandel bringt bisweilen Blüten zutage, von denen wir in der analogen Welt verschont blieben: Pornografische Literatur von fragwürdiger Qualität, die es auf Amazon-Bestsellerlisten schafft. Damit ist nun weniger das nur mäßig erotische Werk „50 shades of grey“ gemeint, als eher ein…

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© Valerie Fritsch

Valerie Fritsch: Girlanden aus Oberarmknochen. Im Ossarium

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Kürzlich besuchte ich auf einer Reise durch Tschechien einen eigenartig anmutenden Ort: das Ossarium von Sedlec. Ein Beinhaus, umrahmt von einem Kirchhof, auf dem hier ein Grab eingesponnen ist in organisches Immergrün, zugewachsen und verschwunden, und dort auf einem Gedenkstein zwischen den Rosen- und Tulpensträußen auch das Lenkrad eines zu früh Verstorbenen liegt. In den…

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© Olga Flor

Olga Flor: Sommertag

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Nichts heiterer, leichter, fröhlicher als die Idee eines warmen Sommertages, in dessen Luft man schwimmen kann, freischwimmen, den Brustkorb öffnen. Ein ganz alltäglicher Tag in einem Jahr, das sich selbst längst dem Wahnsinn ergeben hat, wie es scheint, ganz offensichtlich mit einer gewissen Lust. Verständlich, sagt der Verstand, der kann nicht mehr, sieht schon kariert…

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Cordula Simon: Tweet-o-Porn, happy Mothersday!

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Heutzutage wird ja Pornografie kaum mehr offline konsumiert und Pornografie selbst hat zur Verbreitung des Internets auch wesentlich beigetragen oder „Internet is for porn“ wie es im Musical Avenue Q so schön heißt. Die klassische Porno-Filmindustrie sieht ihrem Niedergang entgegen und die wenigsten Menschen wissen heute noch, wo in ihrer Umgebung das nächste Pornokino ist….

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© Valerie Fritsch

Valerie Fritsch: Die Einzelheiten Stalingrads

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Es war ein Napoleon Winter, eine Jahreszeit, die die aufeinander zustürmenden Menschen überrannte. Es gab Brot hart vor Kälte und ungezuckerten Tee. Der Wind riss den Schnee vom Boden und trug ihn durch die Luft. Die Stalinorgeln pfiffen. Von den Steppen schleppten sich jene, denen die Beine erfroren waren, auf Knien in Richtung der Stadt….

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