Die Corona-Tagebücher, Teil 13 („Jeder trägt wieder ein Gesicht.“)

in Die Corona-Tagebücher

Eine Auswahl aus den Einträgen von:
Helena Adler, Bettina Balàka, Birgit Birnbacher, Melitta Breznik, Ann Cotten, Nava Ebrahimi, Valerie Fritsch, Monika Helfer, Lucia Leidenfrost, Christian Mähr, Robert Pfaller,  Benjamin Quaderer, Julya Rabinowich, Angelika Reitzer, Kathrin Röggla, Thomas Stangl, Michael Stavarič, Daniel Wisser.

[PDF der Gesamtexte]

Melitta Breznik, 1.6.2020
Wir sind ein paar Tage in die Westschweiz gefahren, in ein Dorf an der französischen Grenze. Die erste „Reise“ seit Monaten. An einer Autobahnraststätte, an der sonst Unmengen von Touristen halten, ist das Restaurant geschlossen und der Parkplatz gespenstisch leer. Die Seepromenade von Montreux quillt am Wochenende von Menschen über, nachdem die Ausgangsregelungen weiter gelockert worden sind und sich alle nach draußen sehnen. Das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, in dem man ungewollt anderen zu nahe kommt, bleibt wie ein unsichtbarer Film an einem kleben. Der Begegnung mit Unbekannten haftet inzwischen etwas Bedrohliches an.

Lucia Leidenfrost, 2.6.2020
In den evangelischen Kirchen, heißt es, darf nur mitgesummt werden, in den katholischen hingegen – man neigt schließlich zum Pompösen – auch gesungen.

Robert Pfaller, 3.6.2020
In einem Radiointerview zu meinem neuen Buch Die blitzenden Waffen. Über die Macht der Form fragt mich eine Journalistin, ob ich denn ein Beispiel für eine solche brillante Formulierung geben könnte – eine „blitzende Waffe“ im Sinn des Rhetorikers Quintilian. Zum Glück ist mir dazu etwas aus der Corona-Diskussion eingefallen: Der Experte für öffentliche Gesundheit Martin Sprenger hat die von der österreichischen Bundesregierung verhängten Einschränkungen mit dem Satz kritisiert, „Wir fahren mit Schneeketten auf trockenen Straßen“.

Benjamin Quaderer, 3.6.2020
Eine Woche nachdem George Floyd in Minnesota von vier Polizisten ermordet worden ist, beruft der österreichische Innenminister eine Pressekonferenz ein. Es geht um das Haus Adolf Hitlers. „In Zusammenarbeit mit der Fachkommission haben wir uns dazu entschlossen, aus dem Geburtshaus eines Massenmörders ein neues Kapitel in der Geschichte der Zweiten Republik aufzuschlagen. [ich stelle mir eine dramatische Pause vor] Eine Polizeistation ist die geradezu geeignetste Nutzung“.

Angelika Reitzer, 5.6.2020
Gefüllte Zucchiniblüten, Schnecken in der Knoblauchkruste, Tintenfischgröstl, dann noch Eis. Wir reden kaum übers Laufen.

Lucia Leidenfrost, 6.6.2020
Liebe Nava, lieber Thomas, Symptom zu werden ist gut, aber ich weiß nicht genau, wie das geht. Es gibt keinen Abstand zwischen mir, den Ereignissen und meinen Worten. Gibt es eine Poesie, eine Poetik für diese Pandemie? Wo und wie habt ihr eure Poetik gefunden? Hätten wir es in einem anderen Format leichter gehabt? Liegt es am Wesen eines Tagebuchs, viel mehr Bericht und Beschreibung als Spielwiese zu sein?

Angelika Reitzer, 6.6.2020
Salat aus jungem Spinat, lauwarmen Tomaten, grünem Spargel und Prosciutto und Parmesan, Lamm mit Safran, (Beilage vergessen, dabei war es so köstlich!), Millirahmstrudel mit Vanillesauce, W. trinkt außerdem ein Gin Tonic.

Thomas Stangl, 8.6.2020
Die Abschiedsstimmung im Tagebuchland, wo wir monatelang in braver Distanz und Schriftlichkeit mit- und nebeneinander gewohnt haben. Ich möchte grüßen und für Grüße danken.

Julya Rabinowich, 8.6.2020
Dass wieder ein gewisses Leben einkehrt, merkt man vor allem daran, dass man keine Corona-Tagebücher mehr verfassen möchte. Das Gefühl entspricht jenem Gefühl eines Bergsteigers, der den Aufstieg zum Gipfel sehr genau, den Abstieg ins Tal nicht mehr ganz so genau und die Ankunft beim Dorfwirt schon gar nicht mehr festhalten möchte. Der Hund hat die Operation hinter sich und wir schlaflose Nächte.

Daniel Wisser, 9.6.2020
Wenn es je wieder Literaturveranstaltungen geben wird, dann haben wir das den Salzburger Festspielen zu verdanken, deren Hauptsponsor, die Firma Gazprom, die Regierung nicht völlig verärgern möchte. Das erste Mal in meinem Leben erkenne ich einen Sinn dahinter, das drittklassige Hofmannsthal-Stück Jedermann jedes Jahr aufzuführen.

Christian Mähr, 10.6.2020
Schaut euch keine Coronaberichte im TV an, die nach ein Uhr in der Nacht beginnen. Der Spättermin hat seine Gründe. Da drehen die deutschen Fernsehteams ihre Runden durch diverse Intensivabteilungen der Kliniken von Süd nach Nord, von Ost nach West. Erstaunliche Bilder, zum Einschlafen eher nicht geeignet. Die wochenlang Beatmeten tragen rote Schwären im Gesicht, ich will gar nicht wissen, woher das kommt. Einer der Covidisten klagte über Angina pectoris-Beschwerden. Angiographie ergab – nichts. Kein verstopftes Herzkranzgefäß, nicht einmal ein verengtes. Ratlose Arztgesichter. Etwas später bekam er Rhythmusstörungen, dann ist er, nun ja – verstorben. Das Virus hatte das Herz angegriffen. Ja, das macht es, wenn ihm danach ist.

Angelika Reitzer, 10.6.2020
Zitronenhuhn mit Couscous-Salat, Apfeltarte. Was wir für Freund*innen haben, die das Wiedersehen mit solchen Köstlichkeiten verfeinern!

Benjamin Quaderer, 11.6.2020
An das Geisterhafte könnte ich mich gewöhnen. Wie schön es in der leeren Allianz Arena hallt. Nur das Geschrei der Spieler und ihrer Coaches ist zu hören, keine Fangesänge, keine Störgeräusche, kein verschüttetes Bier. Fußball ohne Drumherum ist wie Schach. Uli Hoeneß und Karlheinz Rummenigge sitzen verloren auf der Tribüne. Endlich räumen wir den Geistern den Platz ein, der ihnen gehört.

Christian Mähr, 11.6.2020
Gestern meine Lesung in Feldkirch. Die erste Veranstaltung im Saumarkttheater seit dem lockdown. Erstaunliche Besucherzahl, Beifall.

Kathrin Röggla, 12.6.2020
Drei Verschwörungstheorien am Tag sollten reichen, sage ich mir, ich meine jetzt direkt aus meinem Umfeld stammende, an mich gerichtete Verschwörungstheorien, nicht die aus irgendwelchen social media-Welten. Aber es ging einfach immer weiter. Ich fühlte mich beleidigt. Wie denken die Leute, mit mir reden zu können? Was denken sie, dass ich akzeptieren würde, oder ist das meiner Offenheit zuzurechnen? Während die einen aufatmen, die anderen global sterben, sind die dritten immer noch dagegen, dass das Phänomen überhaupt existiert, alles eine Erfindung der Pharmaindustrie! Einer schickte mir an jenem unseligen Freitag ein reichsbürgerartiges Pamphlet von der Besetzung der DDR durch die BRD, samt Lügenpresse etc. mit einer Gleichsetzung von Stalin und Schorlemmer, und die Datei des AFD-nahen Nachbarn zu Corona mache ich erst gar nicht auf, nachdem ich sehe, wer da noch alles auf jener Plattform publiziert. Am Ende lande ich im Gespräch mit einem Mediziner, der meinte, die ganze Corona-Debatte sei aufgebauscht von den Lobbys der Pharmaindustrie, das Robert-Koch-Institut verdiente doch an jedem Test, es gebe auch nicht mehr Tote als bei einer normalen Grippe usw. und so fort. Und überhaupt, die Wissenschaft, die Wissenschaft sei ja immer interessegeleitet, und gerade die Medizin! Jedes Zögern, jede Korrektur wird den öffentlichen Virologen vorgeworfen und der Politik. Und immer sitzt mir einer gegenüber (männl.), der es besser weiß, es immer schon besser gewusst hat. Wer hat das in Gang gesetzt, dass Übungen im Rechthaben alles andere verdrängen, was man noch als Gespräch bezeichnen könnte. Währenddessen rückt der brasilianische Präsident keine Zahlen mehr raus oder doch per Gerichtsbeschluss wieder rausrückt oder rückt sie doch per Gerichtsbeschluss wieder raus und Christian Drosten vermutet, dass das Virus sich dereinst verharmlosen werde können zum Schnupfen.

Thomas Stangl, 13.6.2020
Familientreffen im schwesterlichen Kleingarten, der erste heiße Tag. Alle leicht versehrt (Brandwunden, Prellungen, Kopfschmerz, Durchfall), Lachs essen und Sekt trinken (folglich oder dennoch). Eine Wespe stürzt senkrecht auf den Gartentisch, mit einem leisen Knall, taumelt ein wenig herum, lässt sich vom Tisch fegen, taumelt am Boden weiter herum, eine halbe Stunde später immer noch. Mögliche Insektenkrankheiten: können Wespen Schlaganfälle bekommen? Kleine Fliegen mit Wespenstreifenmimikry stehen wie Hubschrauber senkrecht in der Luft. Eine dieser kleinen Fliegen wird alle paar Sekunden von einem winzigen Insekt angeflogen, gerät aus dem Gleichgewicht, dreht eine kleine Kurve und kehrt sofort wieder in die Ausgangsposition zurück. Sex? Krieg? Sport? Ritual? Ein merkwürdiges senkrecht fliegendes Insekt, schwarz mit großen Fühlern soll gestern im Garten gewesen sein. Verschwörungstheorien rund um Insekten entwickeln: getarnte biomorphe Drohnen, die ausgesandt wurden, um im Auftrag von […] […] zu verbreiten. Etc.

Daniel Wisser, 14.6.2020
Die Fluglinie AUA der deutschen Lufthansa wurde vom Österreichischen Staat mit großzügigen Hilfsgeldern bedacht, damit keine Arbeitsplätze verloren gehen und kündigt als ersten Schritt an 1.100 Beschäftigte abzubauen.

Bettina Balàka, 14.6.2020
In vielen Teilen der westlichen Welt werden gerade Statuen von Kolonialisten und Rassisten vergangener Jahrhunderte gestürzt. Leopold II. von Belgien, der Südstaaten-Präsident Jefferson Davis, der Bristoler Sklavenhändler Edward Colston – erstaunlich, dass ihr bronzener Ruhm überhaupt so lange überleben konnte. Gleichzeitig ist der Kolonialismus der Gegenwart in ungebremstem Gang. Im Schatten der Pandemie wurden am Amazonas im großen Stil Wälder abgebrannt und indigene Bewohner vertrieben oder ermordet. In West-Papua, wo ein US-amerikanisches Unternehmen mit Unterstützung der indonesischen Armee Gold und Kupfer abbaut, haben sich die Indigenen mittels Straßensperren vor dem Virus zu verschanzen versucht. Die Vernichtung von Umwelt und Menschenrechten geht Hand in Hand, der Popanz ist das Kapital.

Ann Cotten, 14.6.2020
Heute ist ein ferner Tag. Starker Wind, der die Hitze über die Oberfläche der Gegend, der Stadt, der Welt fegt. Wenn die modernen Fenster zu sind, geschieht das in gespenstischer Stille, wenn kein Zweig aufs Dach trifft, sodass es mich an Tage in Nagoya erinnert, so heiß, dass die Klimaanlage unabdinglich war, und ich vom Schreibtisch aus dem Fenster sah, wie sich ein Grashalm in der starken Hitze im Wind bewegte, ganz nah und in einer anderen Welt durch die Technologie.

Monika Helfer, 2. Juni-Woche
Sie fragt, ob ich ihr eine Maske schenke. Die Frau, die jeden Samstag bei mir läutet. Sie trägt drei Taschen bei sich, gefüllt mit Gemüse, das sie geschenkt bekommen hat. Von der Tochter, die in der Schweiz arbeitet. In einem Migro, wo die weggeworfenen Sachen schöner aussehen als die unseren im Regal. Diesmal sind ihre Bananen beinahe schwarz. Süß, süßer, ideal für Nachspeise. Hast du Honig?, fragt sie. Honig hat sie keinen. Honig wird nicht weggeworfen. Weil Honig lange nicht kaputt wird. Hast du Butter? Butter hast du. Butter in die Pfanne, darüber die Bananen, darüber den Honig. Es wird wie Bonbon. Kennst du braune Lutschbonbon? Macht glücklich. Bananenschalen kannst du klein schneiden und als Pflanzendünger verwenden. Bitte, gib mir eine Maske, sagt die Frau. Du brauchst keine Maske mehr im Freien, sage ich.

Michael Stavarič, 15.6.2020
Als ich mit sieben Jahren nach Österreich kam, führte uns eine der ersten „Reisen“ ins Flüchtlingslager Traiskirchen. Ich war fasziniert von all dem, was die Stadt (und das Lager) zu bieten hatten – es gab tatsächlich Automaten, die Kaugummis ausspuckten, wenn man sie mit etwas Kleingeld fütterte, ich war vollkommen hin und weg. Abgesehen davon existierten keine Schlangen in Lebensmittelläden, es gab reichlich Schokolade und Bananen und allerlei andere nützliche Dinge, die ich nicht wirklich kannte: Hygieneartikel, alle nur denkbaren „Lotions“ (Deutsch war wirklich eine seltsame Sprache) und Polituren und Kondome.

Helena Adler, 15.6.2020
Frau S., meine Therapeutin, fragt mich, wie es mir geht und wie es mit meinem Buch läuft. Und ich erzähle ihr von meinen Erfolgen und Misserfolgen. Davon, dass uns der ORF für ein Interview besucht hat und wir in letzter Sekunde ein Schreibzimmer präparieren konnten. Davon, dass wir einen schwarzen Bauhaus-Boden selbst verlegt haben, was bei hartem Holz gut funktioniert, bei eigenen Büchern eher schlecht. Davon, dass mein Zeilenzimmer nach alter Dame stinkt, weil ich ein rotes, barockes Willhaben Sofa mit Stuhl ergattert habe, in dem wer weiß wie viele Leute dahingeschieden sind. Davon, dass dieser Raum jetzt aussieht wie Freuds Psychoanalysenhöhle, ein Diwanbazar mit orientalischem Hundsteppich am Boden. Davon, dass niemand weiß, dass wir uns nicht zu schade sind, im Sperrmüll nach Schätzen zu graben. Davon, dass der Kameramann ganz nahe an mich herangekommen ist, um mein Gesicht von unten zu filmen. Davon, dass ich dabei bestimmt ausgesehen habe wie eine imposante Renaissancedame mit Doppelkinn. Und davon, dass ich über negative Buchkritik so eingeschnappt bin wie ein Handke, darüber, dass ich mir jedes Wort davon merke wie ein Nashorn, dass über jeden noch so kleinen Kieselstein, der seinen Rücken trifft, stinkbeleidigt ist.

Birgit Birnbacher, 15.6.2020
was von corona jetzt bleibt: wir haben ein paar neue wörter gelernt und manche haben eingesehen, dass eine grundausbildung in statistik doch etwas lebenspraktisches ist. wir sollen uns jetzt voneinander fernhalten und einander misstrauen, da der jeweils andere ein lebensgefährlicher virenträger sein könnte. wir sollen angst haben und uns vor der zweiten welle hüten, weil diese im herbst, zusammen mit der grippewelle, vielen menschen den tod bringen könnte. wir haben jetzt andere probleme kennengelernt als das geldmachen und den systemerhalt, kümmern uns aber hauptsächlich wieder um das geldmachen und den systemerhalt. wir haben festgestellt, dass viele im systemerhalt frauen sind und diese frauen sehr schlecht verdienen, kümmern uns aber nicht weiter um diese frauen, die das system erhalten und sehr schlecht verdienen, sondern wenden uns wieder dem wirklich wichtigen zu, dem geldausgeben und -machen. wenn wir es dann geschafft haben, wieder ein ordentlicher wirtschaftsfaktor geworden zu sein, reden wir über das wesentliche, versprochen!

Nava Ebrahimi, 15.6.2020
Mit meinem Zeitgefühl stimmt etwas nicht. Zwei Wochen fühlen sich an wie eine. Vermutlich ist das der neuen Normalität geschuldet, die eigentlich die alte ist. Eigentlich deshalb, weil ich nicht mehr die Alte bin. Meine Welt ist geschrumpft. New York, Rio, Tokio war schon vor Corona mit der aufkommenden Flugscham in unerreichbare Ferne gerückt, aber München, Leipzig, Hamburg hatten noch innerhalb meines Radius gelegen. Nun bin ich froh, dass ich gelegentlich ins Café oder das Literaturhaus um die Ecke gehen kann.

Valerie Fritsch, 15.6.2020
Die Masken sind verschwunden, jeder trägt wieder ein Gesicht. Die große Katharsis ist ausgeblieben, die Kehrtwenden im Ich, die die Zeitungen herbeigeschrieben haben, sind nicht eingetreten, die Menschen dieselben geblieben, mit ein paar Problemen mehr, und der Verpflichtung zu Heimaturlaub. Als Souvenir behält man neue Vokabeln im Setzkasten des Hirns, ein Wörterbuch der Krise, ein Index seltsamer Tage. Seuche geht einem nun leicht von den Lippen, die Monate waren eine Sprachübung für fremde Begriffe, die man gleich mit dem Alltag beglaubigen musste. Die Welt kippt in sich selbst zurück. Und auch wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert, die Zeitungen schweigen, ist sie voller Schicksale, weil sie nicht anders kann. Nur der Sommer tut, als wäre er ein anderer, verwechselt sich mal mit dem Herbst und mal mit dem Winter, damit einem die Sehnsucht nicht ausgeht. So ist er.

 

Die Corona-Tagebücher. Ein Projekt des Literaturhauses Graz

Konzept: Klaus Kastberger. Redaktion: Agnes Altziebler, Elisabeth Loibner.
© Bei den Autorinnen und Autoren. Nachdrucke nur nach deren schriftlicher Genehmigung und mit dem Hinweis: Der Text ist Teil des Projekts „Die Corona-Tagebücher“ des Literaturhauses Graz.

Weitere Infos: agnes.altziebler@uni-graz.at, Tel. (derzeit): 0664/8565146