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Dossier - page 18

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NEU GELESEN: Veronika Leiner über Norbert Gstrein

in Dossier neu gelesen

In Dossier 26, 2006 erschien der Beitrag „Fakten und Fiktion bei der ‚Herstellung‘ von Lebensgeschichten“. Am Beispiel des Romans Die englischen Jahre (1999) zeigt darin die Literaturwissenschafterin Veronika Leiner Norbert Gstreins höchst differenzierten Umgang mit historischer Faktizität. Dem Autor wurde ja in der publizistischen Rezeption immer wieder vorgeworfen, verkappte Schlüsselromane (Stichworte: jüdische Emigration im Nationalsozialismus,…

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Jo Lendle: Was wird Literatur?

in Dossier: Was wird Literatur?

Die Literatur war immer gut darin, unseren Plänen zuvorzukommen – den Lebensplänen und den Leseplänen. Und auch unseren Vorstellungen von der Literatur selbst. Bevor wir ihr etwas vorschreiben konnten, hatte sie sich schon vorausgeschrieben. Sie ist nicht nur in dieser Hinsicht ein Schlingel. Ich fürchte daher, nicht wir haben darüber zu befinden, was Literatur wird….

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Francis Nenik: Eine Geschichte aus der Geschichte der Zukunft der Literatur

in Dossier: Was wird Literatur?

Am 4. Oktober 1798 erklärte der aus Jena stammende und im Botanischen Garten der Stadt tätige „Sämereyencatalogisirer“ Johann Gottfried Hebelmann: „Wir müssen uns die künftige Poesie als einen Thurm aufein­andergestapelter Igel vorstellen.“1 Nun, die These ist gewagt, und sie wird es umso mehr, wenn man bedenkt, dass sich Hebelmann selbst als einen „Dilettanten in dichterischen…

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Ursula Timea Rossel:
Babylonisches Bier

in Dossier: Was wird Literatur?

Ipiq-Aya war ein babylonischer Schreiber. Sein Epos Atrahasis aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus wurde Literatur: die Sintflut (die Ipiq-Aya natürlich nicht selber erfand) schlug sich in unzähligen Mythen und Erzählungen nieder und wurde Baustein heiliger Texte von Weltreligionen. Darum wissen wir, dass wir Menschen erschaffen wurden, um die Götter von ihrer gewaltigen Arbeit zu…

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