Transistorklänge

Musik begleitet Thomas Bernhard von Kindheit an, und musikalisch wird später auch der Duktus seiner Sprache sein. Schon als Schüler bekommt er Geigenunterricht, als junger Mann nimmt er Gesangsunterricht, plant eine Karriere als Sänger. Bernhards Protagonisten sind Musikhörer, Musiker, Musiktheoretiker, in seinen Theaterstücken tauchen immer wieder Plattenspieler, Radios und Tonbandgeräte als Requisiten auf. Die Ausstellung „Transistorklänge” im Literaturhaus Graz beleuchtet Bernhards widersprüchliche Beziehung zur Musik und zeigt u.a. Requisiten (Radiogeräte, Platten) sowie teilweise unveröffentlichte Materialien aus dem Nachlass.

CD-Präsentation

Gerhard Lampersberg und Thomas Bernhard: die rosen der einöde und Köpfe
Ende der 1950er Jahre bat der Kärntner Komponist Gerhard Lampersberg den jungen Thomas Bernhard um Texte für zwei Kompositionen. In der Folge entstanden der Fünfakter die rosen der einöde und der Einakter Köpfe. Nun liegt die Ersteinspielung auf CD vor. Der bisher unveröffentlichte Text Köpfe erscheint im CD-Booklet als Erstausgabe.
Es sprechen die Produzenten Konstantin Hiller und Thomas Bodmer.