Bücherverbrennung © Stadtarchiv Salzburg, Fotoarchiv Franz Krieger
Bücherverbrennung © Stadtarchiv Salzburg, Fotoarchiv Franz Krieger

„Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“

Do 19.04.2018 / 19 Uhr
Kategorie:
Reihe:

Lesung in Erinnerung an die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1938 in Österreich.

Einführung: Karl Müller (Universität Salzburg).
Moderation: Gerald Lamprecht.
Lesung ausgewählter Texte: Ninja Reichert und Rudi Widerhofer.

Unmittelbar mit dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 begann die physische und symbolische Verfolgung und Vernichtung all jener, die nicht in das rassistische und menschenverachtende Weltbild des Nationalsozialismus passten. Zu den wohl symbolträchtigsten Verfolgungsmaßnahmen zählten die öffentlichen Verbrennungen von Büchern, wie jene am Salzburger Residenzplatz am 30. April 1938.

In Erinnerung an diese Verbrechen wird nach einer Einführung des Literaturwissenschafters Karl Müller aus Werken von „verbrannten“ Autorinnen und Autoren gelesen.

In Kooperation mit Centrum für Jüdische Studien, CLIO und Institut für Translationswissenschaft

Preis: € 6,00
Preis ermäßigt: € 4,00
Raum: Saal
Tickets: verfügbar

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