Nâzim Hikmets Menschenlandschaften. Eine polyphone Gesellschaftskritik

Nâzim Hikmets Menschenlandschaften. Eine polyphone Gesellschaftskritik

Do 04.10.2018 / 19 Uhr
Reihe:

Einleitung und Moderation: Erhan Altan (Literaturwissenschaftler und Übersetzer),
Lesung: Esra Özmen (Künstlerin und Rapperin),
anschließend im Gespräch mit Erich Klein (Journalist, Übersetzer), Kerem Öktem (Politologe, Universität Graz).

Wohl kaum ein Dichter beeinflusste die Entwicklung der türkischen Dichtung so stark und konnte zugleich auch national wie international so nachhaltigen Ruhm erwerben. Doch Nâzim Hikmet zahlte einen hohen Preis für seine die türkische Dichtung revolutionierenden Bücher und für die unerhörte Mischung aus Poesie und politischem Engagement, mit der er hervortrat: mehrere Gefängnisaufenthalte, insgesamt über 14 Jahre. Menschenlandschaften, das zu Hikmets Hauptwerken zählt, wurde in mehreren Haftanstalten und unter schwierigsten Umständen geschrieben. Trotz dieser extremen Entstehungsbedingungen gelingt es Hikmet in diesem Versepos, ein großartiges Panorama seiner Zeit und seiner Gesellschaft zu entwerfen. (Erhan Altan)

Eintritt frei mit Festival-Pass des steirischen herbsts.
Eine Kollaboration von Literaturhaus Graz und steirischer herbst.

>>steirischer herbst

Preis: € 6,00
Preis ermäßigt: € 4,00
Raum: Saal
Tickets: verfügbar

Kartenreservierung


Vorname (Pflichtfeld)

Nachname (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Anzahl: