Paterno © Erwin Schuh
Paterno © Erwin Schuh

Wolfgang Paterno liest aus „So ich noch lebe… Meine Annäherung an den Großvater“

Di 03.11.2020 / 19 Uhr
Reihe:

Moderation: Agnes Altziebler, Heimo Halbrainer.

Eine persönliche und bewegende Spurensuche: die Geschichte einer Denunziation im Dritten Reich. Lange vor der Geburt seines Enkels Wolfgang wird Hugo Paterno umgebracht. Der Zollbeamte aus Vorarlberg und streng gläubige Katholik wird Opfer der im Nationalsozialismus so alltäglichen wie folgenschweren und erbarmungslosen Praxis der Denunziation: Einer Aussage eines Arbeitskollegen gemäß habe er sich abfällig über das NS-Regime geäußert, was ihm eine Strafversetzung nach Innsbruck einbringt. Eine weitere Denunziation trennt ihn nicht nur räumlich von seiner Familie, sondern kostet ihn das Leben: 1944 wird Hugo Paterno in München-Stadelheim hingerichtet. Zurück bleiben eine alleinerziehende Mutter, vier Halbwaisen und viele offene Fragen.

In Kooperation mit CLIO

ACHTUNG! CORONA-Maßnahmen:
Stark beschränkte Platzzahl! Zugewiesene Sitzplätze im Schachbrettmuster! Es gilt MNS-Pflicht auch am Sitzplatz während der Veranstaltung.
Kartenreservierung nur online über unsere Homepage bis spätestens 16.00 Uhr des Veranstaltungstages. Reservierungen müssen namentlich erfolgen. Pro Person ist nur die Reservierung eines einzigen Sitzplatzes möglich. (Mehrfachanmeldungen unter gleichem Namen sind ungültig!) Reservierungen verfallen, wenn die Karten nicht spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkassa abgeholt werden. Restkarten in der Reihenfolge des Eintreffens an der Abendkassa.

Preis: € 8,00
Preis ermäßigt: € 5,00
Raum: Saal
Tickets: verfügbar

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