© Taska
© Taska

Matinée: Heimat und Horror bei Elfriede Jelinek

So 24.09.2017 / 11 Uhr
Kategorie: /

Matinée im Festivalzentrum steirischer herbst

Mit: Kelly Copper, Oswald Egger, Klaus Kastberger, Pavol Liska, Claus Philipp

Das Literaturhaus Graz eröffnet und schließt den heurigen Jelinek-Schwerpunkt des steirischen herbstes:
Die Matinée am ersten Festivalwochenende macht Lust auf das Opus Magnum Die Kinder der Toten von Elfriede Jelinek, das Literaturhaus-Symposium Wir Kinder der Toten: Heimat und Horror bei Elfriede Jelinek im Anschluss an das Festival vom 19.-21.10.2017 liefert Nachschub für alle, die mit Jelinek noch nicht weit genug gekommen sind. Die Matinée zum Festivalauftakt des steirischen herbstes im Palais Attems gewährt erste Einblicke in den Roman und gibt einen Vorgeschmack auf das Wagnis seiner filmischen Adaption.

Eintritt frei!

To put it steirisch: Elfriede Jelineks Roman Die Kinder der Toten von 1995 ist ein Grimming der deutschsprachigen Literatur. Ein gewaltiger Gebirgsstock, vor freier Landschaft.
Mit einem Symposium (19.-21.10.2017) setzt das Literaturhaus Graz die kollektive Begehung des Text-Massivs innerhalb der Stadtgrenzen fort. Vorträge vertiefen die Themen des Romans und verfolgen die Spuren seiner Rezeption, Lesungen und Performances erproben neue Formen der Interpretation. Zwei Filme liefern Bilder: In der Dokumentation „Ramsau am Dachstein“, 1976, erkundet Jelinek Abgründe von Heimat in einem erstaunlichen TV-Format. Untote als Inspirationsquelle des Schreibens bietet das B-Movie „Carnival of Souls“, 1962.
Eine offene Werkstatt an den Symposienabenden liefert das Rüstzeug für diese intensive Auseinandersetzung mit dem Werk: Bezüge und Bezüglichkeiten des Textes, Quellen und Realien seiner Produktion, Anspielungen und Zitate, Erkundungen seiner Inhalte, Wegweiser der Lektüre, Um-, Aber- und Abwege, Abstürze (gelegentlich).

>>Weitere Infos – steirischer herbst

Raum: außer Haus