Aleš Šteger

Geboren 1973 in Ptuj; ist ein slowenischer Dichter, Schriftsteller und Lektor.  er studierte Vergleichende Literaturwissenschaften und Germanistik in Ljubljana. Veröffentlichte bisher sechs Lyrikbände, einen Reisebericht aus Peru, Essays und zuletzt einen Roman. Arbeitet als Lektor beim Verlag Študentska Založba“ in Ljubljana; Übersetzt aus dem Spanischen (u.a. Neruda, Orozco, Vallejo) und Deutschen (u.a. Bachmann, Benn, Huchel, Donhauser). Für seine Gedichte und Essays, die in viele Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche Preise. Seit 2014 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. 2016 erschien „Logbuch der Gegenwart – Taumeln“ (aus dem Slowenischen von Matthias Göritz) bei Haymon, der erste Band zu seinem hochaktuellen „Logbuch der Gegenwart“-Projekt – hochbrisante Themen, Schauplätze und Schicksale unserer Zeit durch die Augen des Dichters. 2019 erschien der zweite Band „Aufbrechen“.

Veröffentlichungen un Dt. Übersetzung u.a.:
Kaschmir. Gedichte (Edition Korrespondenzen 2001)
Buch der Dinge (Suhrkamp 2006)
Geburt eines Engels. Gedichte aus Slowenien (Wunderhorn 2008)
Preußenpark. Berliner Skizzen (Suhrkamp 2009)
Buch der Körper. Gedichte (Schöffling 2012)
Der Handschuh (Edition Thanhäuser 2011)
Archiv der toten Seelen. Roman (Schöffling & Co 2016)
Logbuch der Gegenwart. Taumeln (Haymon 2016)
Über dem Himmel unter der Erde: Gedichte (Hanser 2019)
Logbuch der Gegenwart. Aufbrechen (Haymon 2019)