Erica Fischer

Geboren 1943 in St. Albans, England, freie Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Englischen und Frauenrechtlerin. Sie lebte von 1948 bis 1988 in Wien, seit 1994 lebt sie in Berlin. Anfang der 1970er Jahre war sie Gründungsmitglied der Neuen Frauenbewegung in Wien. Sie ist Mitbegründerin der feministischen Zeitschrift AUF – Eine Frauenzeitschrift und der Wiener Buchhandlung Frauenzimmer. Ihr dokumentarischer Roman Aimée & Jaguar (1994) wurde in 20 Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt.

Veröffentlichungen u.a.:
Jenseits der Träume. Frauen um vierzig (KiWi 1983)
Mannhaft. Vernehmungen einer Feministin zum großen Unterschied (KiWi 1987)
Ohne uns ist kein Staat zu machen. DDR-Frauen nach der Wende (KiWi 1990)
Aimée & Jaguar. Eine Liebesgeschichte, Berlin 1943 (KiWi 1994)
Am Anfang war die Wut. Monika Hauser und Medica Mondiale, ein Frauenprojekt im Krieg (KiWi 1997)
Die Liebe der Lena Goldnadel, Jüdische Geschichten (Rowohlt 2000)
Das kurze Leben der Jüdin Felice Schragenheim. „Jaguar“, Berlin 1922 – Bergen-Belsen 1945. Mit Fotos von Christel Becker-Rau (dtv 2002)
Ich wählte die Freiheit, Geschichte einer afghanischen Familie (mit Mariam Notten; Hanser 2003)
Die Wertheims, Geschichte einer Familie (mit Simone Ladwig-Winters; Rowohlt 2004)
Das Wichtigste ist, sich selber treu zu bleiben. Die Geschichte der Zwillingsschwestern Rosl und Liesl (Ueberreuter 2005)
Himmelstraße. Geschichte meiner Familie (Rowohlt 2007)
Mein Erzengel. Roman (Rowohlt 2010)
Königskinder. Roman (Rowohlt 2012)
Feminismus Revisited (Berlin 2019)
ALT – na und? (Berlin 2021)
Spät lieben gelernt (Piper 2022)