Gustavo Faverón Patriau
Geboren 1966 in Lima, Peru. Er hat an der Cornell University in spanischer Literatur promoviert und arbeitet derzeit als Professor für lateinamerikanische Literatur am Bowdoin College in Maine. Er ist als Autor, Journalist, Herausgeber und Wissenschaftler tätig. Faverón Patriau veröffentlichte u. a. die nicht fiktionalen Bücher Historia Rebeldes (2006), das literaturtheoretische Buch Contra la alegoría (2011), zusammen mit Edmundo Paz Soldán die Anthologie Bolaño salvaje (2008, erweiterte Ausgabe 2013) sowie El orden del Aleph (2021). Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Bislang erschienen die Romane El Anticuario (2010), Vivir abajo (2018) und Minimosca (2024). Vivir abajo stand 2018 auf der Shortlist für den Premio Bienal de Novela Mario Vargas Llosa.
Unten leben (Droschl 2025; Original: Vivir abajo), ist Gustavo Faverón Patriaus erstes Buch, das aus dem Spanischen in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Manfred Gmeiner erhielt dafür den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 für die beste Übersetzung.
Faverón Patriau © Carolyn Wolfenzon
© Lena Prehal