Jaroslav Rudiš

Geboren 1972, ist Autor von Romanen, Hörspielen, Theaterstücken und Kinodrehbüchern. Er lebt und arbeitet zwischen Tschechien und Deutschland und schreibt auf Tschechisch und auf Deutsch. 2014 wurde er mit dem Usedomer Literaturpreis ausgezeichnet und 2018 erhielt er den Preis der Literaturhäuser. 2020 erhielt er für seinen Roman „Winterbergs letzte Reise“ (der erste, den er auf Deutsch verfasste) den Chamisso-Preis. 2024 erhielt er den renommierten Mörike-Preis. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und verfilmt. Zudem wurde er mit der tschechischen Verdienstmedaille und als „einer der engagiertesten Brückenbauer zwischen Deutschland und Tschechien“ mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

 

Veröffentlichungen auf Dt. (u.a.):
Der Himmel unter Berlin (übers. v. Eva Profousová; Rowohlt 2004)
Grandhotel (übers. v. Eva Profousová; Luchterhand 2008)
Alois Nebel (übers. v. Eva Profousová; Voland & Quist 2012)
Die Stille in Prag (übers. v. Eva Profousová; Luchterhand 2012)
Alois Nebel. Leben nach Fahrplan (übers. v. Mikro Kraetsch; Voland & Quist 2013)
Vom Ende des Punks in Helsinki (übers. v. Eva Profousová; Luchterhand 2014)
Nationalstraße (übers. v. Eva Profousová;  Luchterhand 2016; 2019 verfilmt)
Der Besuch von Herrn Horváth. Kurzprosa (Edition Thanhäuser 2018)
Winterbergs letzte Reise (Luchterhand 2019)
Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen (Piper 2021)
Weihnachten in Prag. (llustrationen von Jaromír 99; Luchterhand 2023)
Zug um Zug durch Europa. Von Nachtzügen, Speisewagen und den schönsten Bahnhöfen (Malik 2023; Neuausg. von Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen mit Fotografien).
Gebrauchsanweisung für Bier (Piper 2025)