Geboren 1992 in St. Petersburg/Russland, 1997 Umzug nach Deutschland. Studierte Slawistik, Germanistik, Komparatistik in Greifswald, promovierte 2021 an der LMU München zu Männlichkeiten und Dostoevskijs Untergrundmenschen. Veröffentlichungen von Lyrik, Kurzprosa, Rezensionen, Artikeln, Textreihen und Übersetzungen (u.a. in: FAZ, SZ, SWR, manuskripte, Horen, akzente). Poetikvorlesungen und Seminare an der LMU München, Gastdozenturen bzw. Residenzen an der Université de Lorraine und Universität Innsbruck, Jenaer Lyrikgespräch. Preise, u.a. Feldkircher Lyrikpreis, Kunstförderpreis des Freistaates Bayern, Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern, Preis der Literaturstiftung Bayern/Ingolstadt. 2025/26 ist sie Grazer Stadtschreiberin.
Veröffentlichungen u.a.:
Wir verzichten auf das gelobte Land. Lyrik (Reinecke & Voß 2019)
Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus. Lyrik (hochroth 2021)
153 Formen des Nichtseins. Roman (homunculus 2022, Penguin 2024)
Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten. Roman (Ullstein/claassen 2024)
Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt. Lyrik (Wunderhorn 2025)
Slata Roschal
© Lena Prehal