Eva Menasse

Geboren 1970 in Wien,  nach dem Studium der Germanistik und Geschichte arbeitete sie als Redakteurin u. a. für das Profil und die FAZ. Seit 2003 lebt sie als Publizistin und freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr Debütroman Vienna (2005) sowie ihre folgenden Erzählungen, Romane und Essays waren bei Kritik und Lesern ein großer Erfolg, sie erhielt dafür zahlreiche Preise und Auszeichnungen,  zuletzt 2017 den Friedrich-Hölderlin-Preis und den Österreichischen Buchpreis, 2019 den Ludwig-Börne-Preis, 2021 den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch, 2022 den Jakob-Wassermann-Literaturpreis und 2025 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln.

 

Veröffentlichungen u.a.:
Der Holocaust vor Gericht. Der Prozess um David Irving (Siedler Verlag 2000)
Vienna. Roman (Kiepenheuer & Witsch 2005)
Lässliche Todsünden. Erzählungen (Kiepenheuer & Witsch 2009)
Wien. Küss die Hand, Moderne (Corso 2011)
Quasikristalle. Roman (Kiepenheuer & Witsch 2013)
Lieber aufgeregt als abgeklärt. Essays (Kiepenheuer & Witsch 2015)
Tiere für Fortgeschrittene. Erzählungen (Kiepenheuer & Witsch 2017)
Dunkelblum. Roman (Kiepenheuer & Witsch 2021)
Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne (Kiepenheuer & Witsch 2023)
Alleinruhelage. Roman (Kiepenheuer & Witsch 2026)