Nava Ebrahimi
Geboren 1978 in Teheran, studierte Journalismus und Volkswirtschaftslehre in Köln, lebt in Graz. Sie arbeitete als Redakteurin bei der Financial Times Deutschland und der Kölner StadtRevue sowie als Nahost-Referentin für die Bundesagentur für Außenwirtschaft. Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften. Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2017 für ihr Romandebüt Sechzehn Wörter. Morgenstern-Literaturpreis 2019, Rotahorn-Literaturpreis 2020. Ingeborg-Bachmann-Preis 2021 für den Text Der Cousin. Das Stück Die Cousinen (eine Weiterentwicklung dieses Textes) wurde 2023 am Wiener Volkstheater uraufgeführt. 2021 hielt sie die Festrede zur Wiedereröffnung des Wiener Burgtheaters. 2024/25 hatte sie eine Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR inne, die vom Literaturhaus Hannover und dem Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover 2022 ins Leben gerufen wurde.
Veröffentlichungen u.a.:
Sechzehn Wörter (btb 2017)
Das Paradies meines Nachbarn (btb 2020)
Einander: Ein Buch, das Generationen verbindet. Mit Illustr. v. Sabine Presslauer (Leykam 2021)
Wer ich geworden wäre, wenn alles ganz anders gekommen wäre: Herkunft. Identität. Imagination (Droschl 2024)
Und Federn überall (Luchterhand 2025)
Ebrahimi © Clara Wildberger
© Lena Prehal