VALIE EXPORT

Geboren 1940 in Linz, sie gilt als eine der wichtigsten internationalen Pionierinnen konzeptueller Medien-, Performance- und Filmkunst und lebt und arbeitet in Wien. Ihre künstlerische Arbeit umfasst u.a. Video Environments, digitale Fotografie, Installationen, Body Performances, Spielfilme, Experimentalfilme, Dokumentarfilme, Expanded Cinema, konzeptuelle Fotografie, Körper-Material-Interaktionen, Persona Performances, Laser Installationen, Objekte, Skulpturen, Texte zur zeitgenössischen Kunstgeschichte und Feminismus. Sie war ordentliche Hochschulprofessur für Multi Media und Performance an der Kunsthochschule für Medien Köln,  Vizepräsidentin an der Hochschule der Künste Berlin, ordentliche Professorin für Film und Video an der University of Wisconsin. Für ihre Arbeiten wurde sie u.a. mit dem Roswitha Haftmann-Preis  2019, dem Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt  und der Großen Silbernen Ehrenmedaille mit Stern für Verdienste um die Republik Österreich 2022 ausgezeichnet.

1970 veröffentlichte sie zusammen mit Peter Weibel Wien – Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film, weshalb sie in Wien wegen Verbreitung von Pornographie zu 1 Monat Kerker bedingt verurteilt wurde. 1977 wurde ihr Film Unsichtbare Gegner von einer Jury für den Österreichischen Staatspreis nominiert, Minister Dr. Sinowatz legte ein Veto ein. 1978 und 1981 entstanden zwei Schallplatten gemeinsam mit Monsti (Ingrid) Wiener: Wahre Freundschaft und Bananen. Seit 1980 gibt es die Valie Export Film Productions in Wien. 1985 porträtierte sie Oswald Wiener filmisch unter dem Titel Oswald Wiener. Tischbemerkungen November 1985. Ein Portrait. 1985 war ihr Spielfilm Die Praxis der Liebe (Buch und Regie) für den Goldenen Bären der Internationalen Filmfestspiele Berlin nominiert.

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