Di., 30.09.2025

19:00 Uhr
Konrad Paul Liessmann: Was nun? Eine Philosophie der Krise

Konrad Paul Liessmann: Was nun? Eine Philosophie der Krise

Veranstaltungsdatum: Di., 30.09.2025 // 19:00 Uhr

Kategorie: Lesung & Gespräch

Reihe: Literaturfestival Out of joint

Im Gespräch mit: Brigitte Schwens-Harrant

Wir leben in einer Zeit der Krisen. So weit, so schlecht. Aber wie zeigen sich diese Krisen? Welche Bereiche unseres Lebens, Denkens und Handelns sind davon betroffen? Und stecken in den Krisen auch tatsächlich die viel beschworenen Chancen? Eines ist klar: Krise bedeutet kein Weiter wie bisher.

Konrad Paul Liessmann entfaltet ein Panorama unserer krisengeschüttelten Welt. Von der Krise der Freiheit über die Krise der Moral reichen seine Themen, beunruhigend und aufregend zugleich – denn in jeder Krise geht es zentral um eine Frage: Wird über uns entschieden oder entscheiden wir selbst?

 

Im Rahmen von: ich krieg die krise. Out of Joint. Das Literaturfestival im steirischen herbst (30.9.-3.10.2025)
Eine Koproduktion von Literaturhaus Graz und steirischer herbst ’25

Konrad Paul Liessmann
Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien und habilitierte sich ebendort 1989. 1995 folgte die Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor am Institut für Philosophie der Universität Wien, 2011 die Berufung auf die Professur für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik, die er bis 2021 innehatte. Darüber hinaus war er von 2014 bis 2022 Leiter des Universitätslehrganges „Philosophische Praxis“ an der Universität Wien. Seit 1996 ist er wissenschaftlicher Leiter, seit 2024 Co-Intendant des „Philosophicum Lech“ und Herausgeber der gleichnamigen Buchreihe im Zsolnay-Verlag. Für seine wissenschaftlichen und essayistischen Veröffentlichungen zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, zur Gesellschafts- und Medientheorie, zur Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Bildungstheorie erhielt Konrad Paul Liessmann zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik (1996), den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln (2003), die Auszeichnung als „Wissenschafter des Jahres 2006“, den VIZE 97 der Dagmar und Vaclav Havel Foundation Prag (2010), den Paul Watzlawick-Ehrenring (2016); das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich (2023) sowie den Wilhelm Hartel-Preis 2024.Mehr erfahren
Brigitte Schwens-Harrant
Geboren 1967 in Wels; studierte in Wien Deutsche Philologie und Theologie. Seit 1992 arbeitet sie als Redakteurin für verschiedene Medien im Literaturbereich und ist seit 2002 Ressortleiterin für Literatur, seit 2013 Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche" und seit 2020 Jury-Mitglied des Ingeborg-Bachmann-Preises. Lehrbeauftragte des Instituts für Germanistik der Universität Innsbruck und des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg. Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik 2015.Mehr erfahren
Di., 30.09.2025
Datum
19:00 Uhr
Uhrzeit
€ 10,00
Preis
€ 8,00
Preis ermässigt

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