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Mi., 11.03.2026
19:00 Uhr
Abbildung: Johanes Zechner. Skizze der Installation Türen zur Dichtung.„Türen zur Dichtung“ mit Maja Haderlap und Clemens J. Setz
Veranstaltungsdatum: Mi., 11.03.2026 // 19:00 Uhr
Kategorie: Lesung & Gespräch
Reihe: Lyrik
Moderation: Elisabeth Loibner & David Wimmer-Wallbrecher
Ort: Neue Galerie Graz (Joanneumsviertel, 8010 Graz)
„Ich baute meinem mexikanischen Freund eine Bühne für die Lesung seiner 50 Gedichte in Graz. Die Türen lieh ich aus den Wohnungen der Dichterinnen und Dichter und lud sie ein, in einer Lese-Reihe im Rahmen der Ausstellung CAMUFLAJES. Zechner & Serrano gemeinsam mit dem Publikum der Frage nachzuspüren: Können Gedichte – wie Türen – neue Räume eröffnen?“ (Johanes Zechner)
Clemens J. Setz und Maja Haderlap lesen im Rahmen dieser Lesereihe Gedichte.
In Kooperation mit der Neuen Galerie.
Eintritt frei! Keine Anmeldung erforderlich.
Maja Haderlap
Haderlap © Max AmannGeboren 1961 in Bad Eisenkappel/Zelezna Kapla, lebt in Klagenfurt/Celovec. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien war sie zwei Jahre Herausgeberin der Literaturzeitschrift „Mladje“ und arbeitete danach 15 Jahre, 1992–2007, als Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt. Maja Haderlap schreibt Lyrik, Prosa und Essays in slowenischer und deutscher Sprache und übersetzt aus dem Slowenischen ins Deutsche. Mit einem Ausschnitt aus dem Roman "Engel des Vergessens" (Wallstein) gewann Maja Haderlap den Ingeborg Bachmann Preis (2011); weitere Auszeichnungen: 2011 Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten, 2016 Slowenischer Staatsorden für Verdienste im zivilen Bereich, 2018 Max Frisch-Preis der Stadt Zürich, 2021 Christine Lavant Preis.
Clemens J. Setz
Setz © Max ZerrahnGeboren 1982 in Graz, Studium der Mathematik und Germanistik, lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Wien. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u.a. 2010 den Bremer Literaturpreis, 2011 den Preis der Leipziger Buchmesse, 2015 den Wilhelm Raabe-Literaturpreis, 2017 den Literaturpreis des Landes Steiermark, 2020 den Jakob-Wassermann-Literaturpreis, 2020 den Kleist-Preis, 2021 den Georg-Büchner-Preis, 2023 den Franz-Nabl-Preis, 2023 den Österreichischen Buchpreis.
Elisabeth Loibner
David Wimmer-Wallbrecher
Wimmer-Wallbrecher © privatGeboren 1993 in Tamsweg. Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Graz und Bristol. Abschluss 2019 mit einer Master-Arbeit zu Gerhard Roth. Wissenschatlicher Projektmitarbeiter am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz im FWF-Projekt "Graz und die 'manuskripte'". Arbeitet an einer Dissertation zum Werk von Clemens J. Setz. Außerdem Kulturschaffender in unterschiedlichen Konstellationen (Film, Literatur, Theater). Mitglied des Autor:innenkollektivs plattform.
© Lena Prehal