Mi., 08.04.2026

19:00 Uhr

Dreiundzwanzig Jahre, und nichts für die Unsterblichkeit getan

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Veranstaltungsdatum: Mi., 08.04.2026 // 19:00 Uhr

Kategorie: Gesprächsrunde

Reihe: Grundbücher der österr. Literatur seit 1945

Im Gespräch mit: Klaus Kastberger

Mit Kurt Neumann, Maja Haderlap, Michael Köhlmeier und Petra-Maria Dallinger.

 

Autoren und Autorinnen verfassen ihre Bücher für ein gegenwärtiges Publikum. Was bedeutet es für die Schreibenden, wenn sie selbst zu einem Teil der Literaturgeschichte werden? Und was bedeutet es für die Texte, wenn diese nicht nur eine aktuelle, sondern auch eine kanonisierte Rezeption erfahren? Vielleicht gar noch zu Lebzeiten der Dichterinnen und Dichter.

 

Auftaktveranstaltung zu: Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945. Symposium am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz, Literaturhaus Graz (Mi., 8.4.-Fr., 10.4.)

Kurt Neumann
Neumann © Angela Biedermann
Geboren 1950, studierte Medizin, von 1977 bis 2017 verantwortlich für das Literaturprogramm der Alten Schmiede Wien. Autor von Prosa, Lyrik und Hörspielen sowie von Texten zur Literatur. 1984 erster und letzter manuskripte-Literaturpreis für Form und Fiktion; 2007 Preis der Stadt Wien für Publizistik, 2022 Alfred Kolleritsch-Würdigungspreises der Stadt Graz für seine Verdienste um die Literatur und deren Vermittlung. Mehr erfahren
Maja Haderlap
Haderlap © Max Amann
Geboren 1961 in Bad Eisenkappel/Zelezna Kapla, lebt in Klagenfurt/Celovec. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien war sie zwei Jahre Herausgeberin der Literaturzeitschrift „Mladje“ und arbeitete danach 15 Jahre, 1992–2007, als Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt. Maja Haderlap schreibt Lyrik, Prosa und Essays in slowenischer und deutscher Sprache und übersetzt aus dem Slowenischen ins Deutsche. Mit einem Ausschnitt aus dem Roman "Engel des Vergessens" (Wallstein) gewann Maja Haderlap den Ingeborg Bachmann Preis (2011); weitere Auszeichnungen: 2011 Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten, 2016 Slowenischer Staatsorden für Verdienste im zivilen Bereich, 2018 Max Frisch-Preis der Stadt Zürich, 2021 Christine Lavant Preis.Mehr erfahren
Michael Köhlmeier
Köhlmeier © Reinhard Werner, Burgtheater
Geboren 1949 in Hard/Vorarlberg, lebt als freier Schriftsteller in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Zahlreiche Romane, Erzählungen, Hörspiele, Lieder und Neu- und Nacherzählungen antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten im ORF-Radio und auf CDs. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, u.a. den Manes-Sperber-Preis, den Anton-Wildgans-Preis, den Grimmelshausen-Preis, zuletzt 2016 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 2017 Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 Ferdinand-Berger-Preis.Mehr erfahren
Petra-Maria Dallinger
Dallinger © Land OÖ
Geboren 1964 in Linz. Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Wien. Arbeiten zu mediävistischen und geschlechterspezifischen Themen. Ab 1992 in der Direktion Kultur des Landes Oberösterreich; seit Herbst 2004 Leiterin des Adalbert-Stifter-Instituts/StifterHauses. Bandherausgeberin der Historisch-Kritischen Gesamtausgabe der Werke und Briefe Adalbert Stifters, Herausgeberin der gesammelten Romane und Erzählungen von Marlen Haushofer; Kuratorin von Ausstellungen.Mehr erfahren
Klaus Kastberger
Kastberger © Kulturzeitung Achtzig / Stephan Friesinger
Geboren 1963 in Gmunden (OÖ), seit März 2015 Professor für neuere deutschsprachige Literatur am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz und Leiter des Literaturhauses Graz. Zahlreiche Bücher, Aufsätze und Vorträge vor allem zur österreichischen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Herausgeber der historisch-kritischen Ausgabe Ödön von Horváths. Seit 2015 Juror beim Bachmannpreis. Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik 2023.Mehr erfahren
Mi., 08.04.2026
Datum
19:00 Uhr
Uhrzeit
€ 10,00
Preis
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