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Heimat und Horror bei Elfriede Jelinek

in Allgemein

Literatursymposium Performances, Musik, Lesungen, Vorträge und Gespräche Donnerstag, 19. bis Samstag 21. Oktober 2017 To put it steirisch: Elfriede Jelineks Roman „Die Kinder der Toten“ (1995) ist ein Grimming der österreichischen Literatur. Ein gewaltiger Gebirgsstock, vor freier Landschaft. Wir laden zu einer gemeinsamen Expedition in dieses gigantische Text-Massiv ein. Vorträge vertiefen die Themen des Romans…

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Tag 3: Heimat und Horror bei Elfriede Jelinek

Sa 21.10.2017 / 14:30
Kategorie: /

„Geschichte/Erinnerung/Körper“ 14.30 Uhr Vortrag Helmut Konrad: Erinnern in der Region 15.00 Uhr Vortrag  Heidemarie Uhl: Waldheim 1986 – die Stunde der „Generation Gedächtnis“ 15.30 Uhr Vortrag  Stefan Benedik: Vergeschlechtlichte Körper und Verhandlung von Erinnerung Moderation: Helmut Konrad Erinnern meint hier das Aufgreifen von lange Verdrängtem, das Einbetten der meist verklärten regionalen „Heimat“-Erzählungen in die bruch-und…

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Freitag, Gstättner © privat

Neue Bücher von Günther Freitag und Egyd Gstättner

Di 24.10.2017 / 19 Uhr
Kategorie:
Reihe:

Günther Freitag liest aus Melancholische Billeteure. Egyd Gstättner liest aus Wiener Fenstersturz. In Günther Freitags neuem Roman Melancholische Billeteure steht eine Frau zwischen zwei Männern, und doch handelt sich um keine Dreiecksgeschichte im herkömmlichen Sinn. Dora und Edwin, Billeteure im linken Parkett des Burgtheaters, wo die wahren Kenner sitzen, sehen ihre Aufgabe nicht darin, die…

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Hochgatterer © www.corn.at/Deuticke

Paulus Hochgatterer liest aus „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“

Mo 06.11.2017 / 19:00 Uhr
Reihe:

Moderation: Klaus Nüchtern. Im Oktober 1944 taucht auf einem Bauernhof in Niederösterreich ein ungefähr dreizehnjähriges Mädchen auf, verstört und offenbar ohne Erinnerung. Nelli wird aufgenommen und wächst in die Familie hinein. Einige Monate später kommt eines Nachts ein junger Russe auf den Hof. Er hat nichts bei sich außer einer Leinwandrolle, die er hütet wie…

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© Bodo Hell

Bodo Hell: Jakob-Lorber-Quelle

in 15 Jahre Literaturhaus Graz

schade, daß sie nicht mehr geöffnet ist, bemerken die beiden freundlichen jungen Mütter auf Anfrage im Vorgarten des Nachbarhauses der Fischzucht Igler (Kleinverkauf und Engros), aus deren Becken es in einem fort plätschernd sprudelt (Wasserverquirler), gehen Sie nur über die Brücke (Andritzbach) zu Fuß den schmalen Weg zwischen den Häusern (Anwesen Schaumann, erbaut 1752, renoviert…

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© Andrea Gutschi

Eine Topographie der Toten. Versuch einer visuellen Aufschlüsselung von Elfriede Jelineks Die Kinder der Toten

in Objekt des Monats

„Das Land braucht oben viel Platz, damit seine seligen Geister über den Wassern ordentlich schweben können.“ Das Land, von dem in Elfriede Jelineks Roman Die Kinder der Toten die Rede ist, ist einmal mehr Österreich, von den Mürztaler Alpen bis Wien, von Mariazell bis Graz, von 1945 bis in die Gegenwart und die seligen Geister,…

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